Die RainbowHikers waren wandern:
Brandenburg (LDS) – Entlang an Heideseen und über die Krausnicker Berge ab/an OderinDie Tour war am 6. Oktober 2024
Wanderleiter: Cornell Paasche
Der Link zur Tour bei
Komoot.Wanderstrecke: etwa 16,0 Kilometer
Sonntag, 06.10.2024 / Bewegungszeit: 3h:20m / Gesamtzeit: 4h:22m / Distanz: 16,57 km / Durchschnittsgeschwindigkeit: 5 km/h
Gemeinsam mit 9 Wanderfreunden/Wanderfreundinnen unter eigener Führung
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Heute fand meine erste Gruppenwanderung nach der Trennung von Queerwandern statt. Vielen Dank allen, die meiner Einladung folgten!
Start und Ende der heutigen Wanderung ist am Bahnhof Oderin (RE7), wo wir die Gleise überqueren und dann ein Stück die Hauptstraße in Richtung Norden entlang gehen bis zum ersten Feldweg, in den wir einbiegen. Wir folgen dem Feldweg und anschließend durch den Wald bis zur Köthener Straße. Auf dieser geht es dann bis zur Ecke Dorfstraße kurz vor Köthen. Hier biegen wir nach rechts ab und erreichen dann die Heideseen.
+++Bei den Heideseen handelt es sich um eine kleine Seenplatte, die am Ende der Weichseleiszeit vor ca. 20.000 Jahren entstanden ist. Es gibt sieben Heideseen: Pichersee, Mittelsee, Triftsee, Schwanensee, Schibingsee, Großer Wehrigsee und Kleiner Wehrigsee. Letzterer ist in den letzten Jahren weitgehend verlandet. Der größte der Seen ist der Schwanensee mit zehn Hektar, der gleichzeitig mit acht Metern auch der tiefste der Seen ist. Gespeist werden die Seen aus dem Grundwasser der Krausnicker Berge. Gemeinsam mit dem Köthener See und den Krausnicker Bergen gehören die Heideseen zum nordwestlichsten Bereich des Biosphärenreservats Spreewald (Unterspreewald).+++
Wir wandern am Triftsee und dem Mittelsee entlang bis zum Schwanensee und legen in der Wetterschutzhütte am Paul-Gerhardt-Weg eine Pause ein. Anschließend enstehen am Schwanensee die Gruppenfotos. Wir folgen nun dem Ufer des Schwanensees und nehmen dann den steilen Anstieg auf den Wehlaberg (144 Meter), der größten Erhebung der Krausnicker Berge. Oben angekommen, geht es auf den 28 Meter hohen Wehlabergturm mit Aussichtsplattformen in vier und 24 Metern Höhe.
Anschließend geht es hinunter zur Alten Oderiner Straße, der wir zurück nach Oderin durch Wald und am Ende wieder zwischen Feldern hindurch folgen. Unterwegs suchen wir den Grenzstein „Bunter Stiel“, den wir schließlich aus unserer Richtung kommend von Büschen verdeckt entdecken. Auf dem Weg nach Oderin suchen die Frauen auch noch Pilze.
Als wir am Bahnhof Oderin eintreffen und bis zur Abfahrt unseres Zuges noch Zeit haben, begeben wir uns ins Dorf und besichtigen die Dorfkirche. Leider ist sie verschlossen. Danach geht es zurück zum Bahnhof, wo diese Tour endet.
Auf dem Rückweg fragte ich die Teilnehmer, welchen neuen Gruppennamen sie bevorzugen würden und sie entschieden sich für „RainbowHikers“.